Report Nr.: 0404 - Geisterdetektiv
Wenn man den Statistiken glauben darf, so gibt es auf der Welt viele hundert Stätten, an denen ständig oder zeitweise
Spukphänomene festgestellt wurden und werden. Diese Erscheinungen findet man - entgegen der Volksmeinung - nicht etwa
nur in Burgen, Schlössern, Klöstern oder auf Friedhöfen - sie ereignen sich auch in modernen Mietswohnungen,
Geschäften, Krankenhäusern, Hotels, auf Schiffen und sogar in Flugzeugen.
Die Ursachen für derartige über- oder außersinnliche Äußerungen sind ebenso unterschiedlich, wie z. B. die
Erscheinungen selbst. Doch obwohl einige dieser mysteriösen Phänomene sich später als “natürlich“ erklären lassen,
bleiben doch viele andere unter ihnen mit technischen und rationalen Methoden unerklärbar. Für diese Fälle gibt es in
England, Amerika und einigen asiatischen Ländern den „Geisterdetektiv“. Tritt irgendwo ein Fall von scheinbarem Spuk
auf, wird er gerufen, um der Sache auf den Grund zu gehen. Dabei werden zunächst alle rein physischen Ursachen
untersucht (schlafwandelnde Kinder, lose Teile am Hausdach, die im Winde klappern, kratzen oder “ächzen“, Erdstrahlen,
elektromagnetische Einflüsse und dergleichen).
Erst wenn eine natürliche Ursache nicht zu ermitteln ist, versucht der Geisterdetektiv die spirituelle Seite zu
ergründen. Hierzu gehört die Nachforschung über eventuelle Vorbesitzer von Häusern und Wohnungen, deren
Gepflogenheiten, Todesart usw. und eine ausführliche Protokollierung der Geschehnisse. Wer auf diesem Gebiet
Nachforschungen und Hilfen anbietet, muss sich zunächst selbst mit der Materie „Spuk“ ernsthaft auseinandergesetzt
haben. Spuk gibt es wirklich. Er kann jedoch sowohl von noch lebenden Menschen (teilweise unbewusst) ausgelöst werden,
als auch von übersinnlichen oder gar jenseitigen Kräften. Diese Art des Spuks gilt es zu ermitteln. Von namhaften
parapsychologischen Forschern wurden im Laufe der Zeit 11 verschiedene Spukarten ermittelt, die sich in folgenden
Phänomenen äußern:
1. Das Bewegen und Fliegen von Gegenständen, schwebende Objekte, selbsttätiges
Offnen von Türen und Schränken, Knallgeräusche, Poltern, Auftauchen von Lichterscheinungen, Ausschrauben von
Glühbirnen, Stromverbrauch ohne ersichtliche Ursache und dergleichen. Diese Phänomene treten nur dann auf, wenn eine
bestimmte jugendliche Person, die sich in der Pubertätszeit befindet, in der Nähe ist.
2. Das Auftauchen mehr oder weniger deutlich wahrnehmbarer menschlicher oder tierischer Gestalten. Sie vollziehen
schematisch sich immer wiederholende Handlungen, die in ihrem Erdenleben eine emotionale Rolle spielten (Suche nach
bestimmten Gegenständen, Dingen oder Personen). Diese Erscheinungen gehen durch Wände und Türen und nehmen einen
etwaigen Beobachter nicht wahr. Hierbei dürfte es sich um Projektionen der menschlichen Psyche handeln, die wie ein
Dia-Bild in den sogenannten Raumäther eingraviert wurden und erst nach Verbrauch der ihr innewohnenden Lebenskraft
nachlassen. Diese Erscheinungen können auch von akustischen Wahrnehmungen begleitet sein.
3. Das Erscheinen Verstorbener. So wie der Mensch bereits im Erdendasein seinen Astralleib bewusst aussenden kann, hat
sich beim Tod der geistig-seelische Leib vom physischen Körper (für immer) gelöst. Der Nichtglaube an ein Weiterleben
nach dem Tode kann Erdgebundenheit bewirken. Dadurch strebt der in einem anderen Sein erwachende geistige Mensch
zurück in seinen bisherigen Lebensbereich, nimmt er doch an, gar nicht gestorben zu sein (für ihn gab es ja nie ein
Weiterleben). Die von ihm durch Gedankenkraft (Telekinese) ausgelösten Phänomene (Geräusche aller Art, kurzfristige
Materialisation seines Geistkörpers durch Entnahme fluidaler Substanzen eines medial veranlagten Menschen usw.) werden
zum Teil als Spuk registriert. Nach entsprechender Belehrung aus dem jenseitigen Bereich werden diese für uns
Sterbliche deutlichen Beweise für ein Weiterleben nach dem sogenannte Tode nachlassen.
4. Steinregen. Ohne erkennbare Ursache fallen an bestimmten Stellen Steine vom Himmel oder scheinen von unsichtbarer
Hand selbst durch enge Zwischenräume geschleudert zu werden. Sie sind dabei warm bis glühend heiß, was ein Zeichen
dafür sein könnte, dass sie kurzfristig entmaterialisiert waren oder durch eine andere Dimension gingen. Manchmal
durchdringen die verschieden großen Steine und Mörtelbrocken Zimmerdecken und Wände, ohne diese zu beschädigen. Der
Steinregen tritt ebenfalls häufig dann auf, wenn sich ein junger Mensch in der Nähe befindet.
5. Das plötzliche Auftauchen von Kothaufen, Urinlachen und anderer Verunreinigungen, Hervorquellen von Wasser oder gar
Blut aus Wänden und Fußböden ohne feststellbare Ursache. Eine Erklärung ist vorerst nicht möglich. Vielleicht kommen
diese Phänomene aus einem astralen Zwischenbereich, in dem sich unbekannte Geistwesen, Kobolde, Naturgeister etc.
aufhalten und die Menschen necken.
In besonders schlimmen Fällen wurden junge Menschen aus dem scheinbaren „Nichts“ heraus sogar gebissen und bösartig
verletzt.
6. Feurige Erscheinungen die zu Bränden führen können. Die Ursachen können astralfernmagischer Art sein,
schwarzmagische Telekinese.
7. Stallspuk. Tiere auf Bauernhöfen werden plötzlich krank und geben keine Milch mehr, ja sterben manchmal sogar. Auch
hier handelt es sich meistens um schwarzmagische Beeinflussung tatsächlich vorhandener oder astraler Wesen.
8. Klopfen, Pochen, Krachen, Knistern in Möbeln, Wänden, Fensterscheiben oder an anderer Stelle im Haus, wofür es
keine natürliche Erklärung gibt. Von spiritistischen Zirkeln wurde hierfür ein regelrechtes Morse-Alphabet entwickelt,
wonach man sich mit den körperlosen Wesen eventuell verständigen kann. Bei den Klopfgeistern kann es sich um
Erdgebundene handeln, die sich durch Berühren der Gegenstände mit den rhythmischen Klopfgeräuschen äußern.
9. Das Erscheinen seltsamer Tiere (Raben, Kröten, Fledermäuse etc.), die immer in Verbindung mit einer bestimmten
Person auftreten. Eventuelle Schwarzmagie oder Todesankündigung kann die Ursache sein. Manchmal treten die „Tiere“
auf, wenn sich ein junger Mensch in Trance befindet.
10. Friedhofsspuk. Phosphoreszierende Lichter, anscheinend telekinetisch verschobene Särge in Gruften u. ä.. Erstere
Erscheinung wird manchmal von hellsichtigen Personen wahrgenommen und zeigt die Absorption des Fluidal- oder
Ätherleibes vom verstorbenen Körper an. Das Wandern der Särge usw. ist noch weitgehend unerklärbar.
11. Todeskünder, wie z. B. die „Banshees“ in Irland, deren Heulen nur die Person hört, die demnächst stirbt. Eine
Deutung ist vorerst kaum möglich.
Des weiteren gibt es die „weinenden Bilder und Statuen“, „Golems“, „Geisterschiffe“, „Gesichter auf Wänden und
Fußböden“ und „Tierspukphänomene“, auf die hier nicht mehr eingegangen werden kann.
In vielen Fällen helfen sogenannte Sitzungen mit medial veranlagten Personen (Medien), durch die ein etwa
erdgebundener Geist sich manifestieren und eventuell Belehrungen erlangen kann. Siehe auch das Buch des Nervenarztes
C. Wickland: „30 Jahre unter den Toten“.
Weitere Bücher zu diesem Thema sind die folgenden Werke:
- B. Grabinski: „Spuk- und Geistererscheinungen - oder was sonst?“
- Th. Lochner/G. Lauper: „Schweizer Spuk und Psychokinese“
- Fanny Moser: „Spuk“
- William G. Roll: „Der Poltergeist“
- 0. J. Hartmann: „Die Geisterwelt ist nicht verschlossen“.
Diese und weitere Bucher zu diesem Thema sind erhältlich beim:
Hermann Bauer Verlag KG, Staudingerstraße 7, 79115 Freiburg im Breisgau.
Finanziell trägt sich Ihre Arbeit als „Geisterdetektiv“ durch Erhebung einer Dienstleistungsgebühr und bezahlte
Vorträge zu diesem Thema.
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